Die Tagwerdung des Geburtstages

 

 

Der Narre dachte, dass es an seinem Geburtstag tagt. Jedoch wünschte er sich diese Wirklichkeit in seinen Gedanken nur zu sehr. Dem geschah nicht so! Im Gegenteil, noch mehr zog sich das Licht aus der Welt zurück und die Vögel begannen zu quaken. Der bunte Narre blieb stehen, drehte sich um und ging zurück auf den grünen- in der finsteren dunkelheit dunkelgrünen Berg. Er setzte sich ins Gras und wartete.

Um ihn herum flog ein leuchtender Johanniskäfer. Die Gedanken des, in der Dunkelheit, grau-bunten Narren waren gefesselt von dem Johanniskäfer und nahmen sich in die ganze Tiefe seines Geistes dessen an. Die ganze pechrabenschwarzen Nacht wurde er von diesem kleinen, strahlenden Sonnwendkäfer beleuchtet und in diesem Bann schlief er zufrieden ein.

 

Er erwachte mit klarem Himmel über dem Kopf, die Sonne schien und alles war bunt,- an seinem Geburtstag ein Jahr später.