Zwischen uns

 

 

Einerseits schmeichelt es mir, dass Du Dich für mich interessierst, doch fühle ich Dir nicht geben zu können was Du suchst!

Wir sitzen im Garten, die Kirschbäume blühn und mein Frühsommer ist Dein Spätherbst im Sonnenschein.

Ich will Dich nicht verletzen, das liegt mir nicht!

Aber ich bin distanzlos und doch unnahbar.

Mein Leben ist zwischen den Welten, zwischen den Ebenen und zwischen den Zeiten.

Ich breite meine Arme aus und renne, hüpfe, springe über die Wiesen.

Irgendwann komme ich Heim; sei Dir gewiss, denn ich sehne mich nach Wärme, Nähe und Schutz!

Doch lang bleibe ich nicht, da mein Drang nach Freiheit in diesem Gefängnis namens ERDE zu stark ist!

Jedoch wenn Du sagst BLEIBE, so verharre ich  fast bis zur Selbstaufgabe aber wenn die Zeit kommt, dann springe ich!

 

 

Leipzig, Mai 2015